AUF DEM WEG ZU EINER NEUEN PFARREI

Pastoraler Raum Frankfurt-Ost


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Fragen & Antworten

Die vier Pfarreien Herz Jesu in Fechenheim, Maria Rosenkranz in Seckbach, Heilig Geist im Riederwald und St. Josef in Bornheim haben sich gemeinsam auf dem Weg gemacht, um im Januar 2015 eine Pfarrei „neuen Typs“ zu werden. Mit diesem Weg sind einerseits Chancen, andererseits aber auch Befürchtungen verbunden – in jedem Fall gibt es viele Fragen.

1. Warum kann nicht einfach alles so bleiben, wie es ist?

Dieser Infozettel wird an die Gemeindemitglieder erreicht.

Dieser Infozettel wird an die Gemeindemitglieder erreicht.

Weil schon lange nicht mehr alles so ist, wie es war. Die Zahl der Gemeindemitglieder, Priester und der Hauptamtlichen geht seit Jahrzehnten zurück. Die Schaffung von Pfarreien „neuen Typs“ reagiert auf diese Veränderungen.

2. Was heißt denn jetzt Pfarrei „neuen Typs“ genau?

Statt einer zentralen Kirche, die ein komplettes Programm anbietet, lässt sich eine neue Pfarrei wie ein Netz aus vielen kirchlichen Einrichtungen verstehen, das über die Stadtteile gespannt wird. Neben den Gemeinden mit ihren verschiedenen Profilen sind es auch kirchliche Einrichtungen: Seniorenheime, Krankenhäuser, Caritaszentralstationen, Kindertagesstätten und in unserer Pfarrei auch die Zentren für Trauerpastoral und Meditation.

3. Was ändert sich bezüglich der Gottesdienste?

Die Art und die Anzahl der Gottesdienste richtet sich nicht nur nach der Organisationsform der Pfarrei, sondern auch nach der Lebendigkeit der Gemeinden an den Kirchorten. Nach Möglichkeit soll an jedem Kirchort sonntags (samstags) Eucharistie gefeiert werden.

4. Können die Gemeindemitglieder den Prozess zur „Pfarrei neuen Typs“ mitgestalten?Und wie können sich Ehrenamtliche auch künftig in Gremien engagieren?

Für den Prozess haben sich fünf Projektgruppen gebildet. Vertreter aus den vier Gemeinden suchen darin Wege, wie sich zum Beispiel die Pfarrbüros, die Kindergärten, die Verwaltung, die synodalen Gremien oder die Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam gestalten lässt. In der neuen Pfarrei wird es einen Pfarrgemeinderat und einen Verwaltungsrat geben. In den vier Gemeinden vor Ort bilden sich eigene Ortsausschüsse.

5. Sind die Kirchorte in der Großpfarrei noch selbständig?

In unserer Großpfarrei bleiben die vier Kirchorte weiterhin Gemeinde mit eigenständigem Profil. Was vor Ort beraten und entschieden werden kann, das gehört auch dort hin. Ehrenamtliche können ihre Projekte vor Ort also weiterführen. Doch manchmal bietet es sich an, Mitstreiter in den anderen Gemeinden zu finden, um mehr Menschen für ein Anliegen oder eine Aktion zu gewinnen.

6. Gibt es in der Großpfarrei nur noch ein Pfarrbüro?

Das zentrale Pfarrbüro wird bei der Pfarrkirche St. Josef sein. Darüber hinaus wird es Kontaktstellen an den Kirchorten geben. Dort gibt es zu regelmäßigen Öffnungszeiten Ansprechpartner.

7. Wird es in Zukunft genügend Seelsorge/r geben?

Die Seelsorge in der Großpfarrei ist dem gesamten Pastoralteam anvertraut. Der Pfarrer ist Leiter dieses Teams. Er wird sowohl haupt- als auch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für seelsorglichen Aufgaben inspirieren und fördern. Für das kirchliche Leben und die Dienste an den Menschen wirken Haupt- und Ehrenamtliche geschwisterlich zusammen.

8. Wo finde ich weitere Infos über den Prozess?

In den Gemeindeblättchen wird regelmäßig über den Stand des Zusammenwachsens berichtet. Auf der Internetseite https://profrankfurtost.wordpress.com gibt es diese Informationen ausführlich und am schnellsten.

Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Michael Metzler, Priesterlicher Leiter

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