AUF DEM WEG ZU EINER NEUEN PFARREI

Pastoraler Raum Frankfurt-Ost


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NEUE STRUKTUR FÜR PFARRBÜROS

Unsere Projektgruppe hat sich seit ihrer Gründung im Mai 2013 sechs Mal getroffen. Sie besteht aus Gemeindereferent Jörg Harald Werron, ehrenamtlich aktiven Gemeindemitgliedern sowie Pfarrsekretärinnen aus allen vier Pfarreien. Außerdem steht Annette Karthein aus dem Bischöflichen Ordinariat zur fachlichen Begleitung bei.

Projektgruppe Sekretariat

Engagierte Ehrenamtliche, Pfarrsekretärinnen und Gemeindereferent Warron bereiten in ihrer Projektgruppe die neue Struktur der Pfarrbüros vor.

Unser Arbeitsfeld umfasst die Einrichtung des Zentralen Pfarrbüros in St. Josef und der Aufrechterhaltung der Kontaktstellen in den bisherigen Pfarrgemeinden mit allen organisatorischen Fragen die sich dazu stellen.

Ziel ist es, durch erweiterte Öffnungs – und Telefonzeiten im Zentralbüro (rund 30 Stunden in der Woche) eine höhere Erreichbarkeit für alle Gemeindemitglieder zu schaffen. An den vier Kirchorten, den bisherigen Pfarreien sollen die Kontaktstellen einmal in der Woche jeweils Vormittags und Nachmittags besetzt sein. Außerhalb der Öffnungszeiten werden dort eingehende Telefonate automatisch auf das Zentralbüro umgeleitet.

AUFGABEN DES BÜROS BESTIMMT

Das sogenannte „Frontoffice“ in St. Josef wird die Anlaufstelle für alle Telefonate und Anliegen sein. Hier werden Mess-Intentionen, Raummieten und Belegungen, Termine und alles sonstiges vereinbart. Daneben wird es ein „Backoffice“ in St. Josef geben. Hier werden die Kirchenbücher geführt, Bescheinigungen ausgefüllt, die Buchhaltung für das Rentamt vorbereitet, Pfarrbriefe erstellt, kurzum alle Tätigkeiten der Pfarrsekretärinnen, die zeitintensiver sind und beim Arbeiten Konzentration erfordern.

In unserer Januar-Sitzung haben wir den Entwurf der Gründungsvereinbarung erarbeitet und dem Lenkungsausschuss übermittelt. In dieser Vereinbarung werden die Leitlinien festgeschrieben, an der sich die neue Pfarrei orientieren muss. Der Lenkungsausschuss steht den Projektgruppen vor und bündelt dort ihre Ergebnisse.

In dem Entwurf wurde die Arbeit des Sekretariats zusammengefasst. Außerdem müssen weiter organisatorische Fragen beantwortet werden:

  • Welches Computerprogramm bietet uns die besten Möglichkeiten der Vernetzung zwischen Zentralbüro und Kontaktstellen? Hierzu wurden zwei verschiedene Programme angesehen und Gemeinden besucht, die damit bereits praktisch arbeiten.
  • Wie viele Räume benötigen wir im Zentralbüro und wie sollen diese neuen Räume mit Möbeln und technischer Hardware ausgestattet werden?
  • Wie werden die Altakten aufbereitet und wo werden sie gelagert? Wie müssen die neuen Akten nach Aktenplan angelegt werden, so dass jede Sekretärin auch alles findet?

An dieser Stelle sei den Pfarrsekretärinnen aus allen Pfarreien für ihre engagierte Mitarbeit außerhalb ihrer Arbeitszeiten noch mal besonders gedankt.

Text: Heidemarie Kania (Vorsitzende der Projektgruppe)

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Infos beim „Meilenstein“

Schritt für Schritt nimmt die neue Pfarrei Konturen an. Beim sogenannten „Meilenstein-Treffen“ können sich Interessierte über den Fortgang und Details informieren. Wie wird die neue Pfarrei aussehen? Wie weit sind die Projektgruppen?

Am Mittwoch, 9. April um 19 Uhr
Pfarrsaal Heilig Geist, Schäfflestraße 19, Frankfurt-Riederwald

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


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IMG_6524Während des Auftaktgespräches im Februar 2013 hatten sich Interessierte gemeldet, die an dem Thema „Synodale Strukturen“ mitarbeiten wollten. So bildete sich die Projektgruppe, diese traf sich das erste Mal  am 15. Mai 2013 zur konstituierenden Sitzung. Hier wurden Gabi Fengler als Vorsitzende und Diakon Otto Bammel als Protokollant bestimmt. In weiteren fünf Arbeitssitzungen wurden folgende Themen ausführlich diskutiert, in einem Vorschlag für die Gründungsvereinbarung zusammengefasst und der Lenkungsgruppe übermittelt:

  • Übergangs-Pfarrgemeinderat  (für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zu den Neuwahlen im November 2015)
  • Zusammensetzung des im November 2015 neu zu wählenden Pfarrgemeinderates
  • Jugendsprecher im Übergangs-Pfarrgemeinderates
  • Ortsausschüsse ab Januar 2015, wie sich diese zusammensetzen und sie zukünftig gebildet werden sollen
  • Wahl des KVVR ab Januar 2015, damit die Großpfarrei handlungsfähig bleibt.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Vorschläge auf Grundlage der bestehenden Synodalordnung erarbeitet wurden und immer wieder betont wurde, dass das Subsidiaritätsprinzip unbedingt zu beachten ist.

Zu dem Thema Ortausschüsse wurden viele Überlegungen angestellt, wie diese (ohne Mandat) arbeiten sollen, und wie sich in ihnen die Vielfalt des Gemeindelebens vor Ort widerspiegeln soll. Auch, wie man ihnen Autonomie in manchen Bereichen einräumen kann, um ihnen möglichst Handlungsfreiheit für die den Kirchort betreffenden Angelegenheiten zu gewähren.

Text: Gabi Fengler


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Finanzen & Verwaltung: Ist-Zustand feststellen und Abläufe optimieren

Jede Pfarrgemeinde funktioniert nur, wenn sie auch über eine Verwaltung verfügt, die ihre finanzielle und sonstige organisatorische Funktionsfähigkeit im Geschäftsalltag sicherstellt. Unsere Projektgruppe ‚Finanzen und Verwaltung‘ hat zur Aufgabe, die eigenständigen Verwaltungen der vier Pfarrgemeinden zu einem funktionsfähigen Ganzen zusammen zu führen.

Konkret bedeutet das:

  • Erstens, dass wir zunächst in einer Art Inventur alles zusammentragen, was sich im Eigentum der einzelnen Kirchengemeinden befindet, um damit einen gesicherten Überblick über das gemeinsame Pfarrvermögen der neuen Kirchengemeinde bei ihrem Start zu haben.
  • Zweitens schauen wir uns die aktuellen Abläufe in den Gemeinden an, um daraus abzuleiten, wie sich die neue Pfarrgemeinde in ihrer künftigen Struktur am besten organisieren kann.
  • Drittens widmen wir uns den jeweiligen Besonderheiten der einzelnen Pfarrgemeinden, um sicher zu stellen, dass die neue Verwaltungsorganisation mit diesen inidividuellen Anforderungen bestmöglich umgehen kann.
  • Und als viertes werden wir eine Struktur für den Vermögensverwaltungsrat der neuen Kirchengemeinde vorschlagen, die dann das Lenkungsgremium für alle verwaltungsrechtlichen und finanziellen Fragen sein und die Belange alle Kirchorte berücksichtigen wird.

Text: Jürgen Hinxlage, Vertreter der Projektgruppe in der Lenkungsgruppe


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Sechs Kitas unter einem Dach

Die Projektgruppe "Kindertagesstätten" trifft sich regelmäßig

Die Projektgruppe „Kindertagesstätten“ schaut nach, wie sich die Kitas der neuen großen Pfarrei aufeinander abstimmen können und wie die Verwaltung künftig geregelt wird.

Im Dekanat Ost, also dem Gebiet der neuen großen Pfarrei, haben wir sechs Kindertagesstätten. Die Kita Heilig Geist im Riederwald, die Kita Herz Jesu in Fechenheim, die Kita Maria Rosenkranz in Seckbach, die Kita „Burg der Kinder“ an der Josefskirche, die Kita Heilig Kreuz in Bornheim und die Kita St. Michael im Nordend. Genauere Informationen über die einzelnen Kindertagesstätten finden Sie auf der jeweiligen Homepage der Pfarrei.

Im Prozess der Pfarreiwerdung neuen Typs hat die Gruppe unter anderem die Aufgabe, die zukünftige Wahrnehmung der Trägeraufgaben in den Blick zu nehmen.

Dazu gibt es zwei mögliche Optionen:

1. Der Verwaltungsrat der ‚Pfarrei neuen Typs‘ benennt für jede Einrichtung einen/n Kindergartenbeauftragten mit Gattungsvollmacht, so wie es bisher üblich ist.

2. Der Verwaltungsrat der ‚Pfarrei neuen Typs‘ erhält eine Unterstützung durch einen Kita-Koordinator, der vom Bistum entsandt im Auftrag der Kirchengemeine die Trägeraufgaben vor Ort übernimmt.

Des weiteren beschäftigt sich die Gruppe mit der Entwicklung der Strukturen der Zusammenarbeit bzw. Vernetzung vor Ort mit den Gruppen und Orten (Pfarrbüro, Pastoralteam, synodale Gremien etc.) kirchlichen Lebens.

Text: Bettina Maus, Vertreterin der Projektgruppe in der Lenkungsgruppe, diese setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Martina Adam, Leitung Burg der Kinder; Gaby Gann, Leitung Heilig Geist; Bettina Maus, Leitung St. Michael; Julia Plettenburg, Leitung Maria Rosenkranz; Patricia Puth, Kitabeauftragte Herz Jesu; Christiane Roos, Erzieherin Heilig Geist; Regina Schwarzer, Pastoralreferentin St. Josef; Margot Szymczyna, Stellvertretende Leitung Heilig Geist; Joachim Unser, Leitung Herz Jesu; Cornelia Weißenborn, Leitung Heilig Kreuz; Beate Feyerabend, Kitabeauftragte Maria Rosenkranz; Maria Gangale, Stellvertretende Leitung Burg der Kinder

 


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Fragen & Antworten

Die vier Pfarreien Herz Jesu in Fechenheim, Maria Rosenkranz in Seckbach, Heilig Geist im Riederwald und St. Josef in Bornheim haben sich gemeinsam auf dem Weg gemacht, um im Januar 2015 eine Pfarrei „neuen Typs“ zu werden. Mit diesem Weg sind einerseits Chancen, andererseits aber auch Befürchtungen verbunden – in jedem Fall gibt es viele Fragen.

1. Warum kann nicht einfach alles so bleiben, wie es ist?

Dieser Infozettel wird an die Gemeindemitglieder erreicht.

Dieser Infozettel wird an die Gemeindemitglieder erreicht.

Weil schon lange nicht mehr alles so ist, wie es war. Die Zahl der Gemeindemitglieder, Priester und der Hauptamtlichen geht seit Jahrzehnten zurück. Die Schaffung von Pfarreien „neuen Typs“ reagiert auf diese Veränderungen.

2. Was heißt denn jetzt Pfarrei „neuen Typs“ genau?

Statt einer zentralen Kirche, die ein komplettes Programm anbietet, lässt sich eine neue Pfarrei wie ein Netz aus vielen kirchlichen Einrichtungen verstehen, das über die Stadtteile gespannt wird. Neben den Gemeinden mit ihren verschiedenen Profilen sind es auch kirchliche Einrichtungen: Seniorenheime, Krankenhäuser, Caritaszentralstationen, Kindertagesstätten und in unserer Pfarrei auch die Zentren für Trauerpastoral und Meditation.

3. Was ändert sich bezüglich der Gottesdienste?

Die Art und die Anzahl der Gottesdienste richtet sich nicht nur nach der Organisationsform der Pfarrei, sondern auch nach der Lebendigkeit der Gemeinden an den Kirchorten. Nach Möglichkeit soll an jedem Kirchort sonntags (samstags) Eucharistie gefeiert werden.

4. Können die Gemeindemitglieder den Prozess zur „Pfarrei neuen Typs“ mitgestalten?Und wie können sich Ehrenamtliche auch künftig in Gremien engagieren?

Für den Prozess haben sich fünf Projektgruppen gebildet. Vertreter aus den vier Gemeinden suchen darin Wege, wie sich zum Beispiel die Pfarrbüros, die Kindergärten, die Verwaltung, die synodalen Gremien oder die Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam gestalten lässt. In der neuen Pfarrei wird es einen Pfarrgemeinderat und einen Verwaltungsrat geben. In den vier Gemeinden vor Ort bilden sich eigene Ortsausschüsse.

5. Sind die Kirchorte in der Großpfarrei noch selbständig?

In unserer Großpfarrei bleiben die vier Kirchorte weiterhin Gemeinde mit eigenständigem Profil. Was vor Ort beraten und entschieden werden kann, das gehört auch dort hin. Ehrenamtliche können ihre Projekte vor Ort also weiterführen. Doch manchmal bietet es sich an, Mitstreiter in den anderen Gemeinden zu finden, um mehr Menschen für ein Anliegen oder eine Aktion zu gewinnen.

6. Gibt es in der Großpfarrei nur noch ein Pfarrbüro?

Das zentrale Pfarrbüro wird bei der Pfarrkirche St. Josef sein. Darüber hinaus wird es Kontaktstellen an den Kirchorten geben. Dort gibt es zu regelmäßigen Öffnungszeiten Ansprechpartner.

7. Wird es in Zukunft genügend Seelsorge/r geben?

Die Seelsorge in der Großpfarrei ist dem gesamten Pastoralteam anvertraut. Der Pfarrer ist Leiter dieses Teams. Er wird sowohl haupt- als auch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für seelsorglichen Aufgaben inspirieren und fördern. Für das kirchliche Leben und die Dienste an den Menschen wirken Haupt- und Ehrenamtliche geschwisterlich zusammen.

8. Wo finde ich weitere Infos über den Prozess?

In den Gemeindeblättchen wird regelmäßig über den Stand des Zusammenwachsens berichtet. Auf der Internetseite https://profrankfurtost.wordpress.com gibt es diese Informationen ausführlich und am schnellsten.

Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Michael Metzler, Priesterlicher Leiter


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Projektgruppen auf dem Weg

Treffen der Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit im Pfarrsaal der Heilig-Geist-Gemeinde

Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit

ZU FÜNF SCHWERPUNKTEN HABEN SICH GRUPPEN
MIT ENGAGIERTEN MITGLIEDERN GEGRÜNDET

Bis 2015 soll der katholische Frankfurter Osten zusammen wachsen. In fünf Projektgruppen schauen engagierte Gemeindemitglieder, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann. Die Gruppen haben sich bereits mehrfach getroffen. Dabei haben sich ihre Mitglieder aus den vier Gemeinden erst einmal näher kennen gelernt, sie haben Vorsitzende gewählt und sich Termine gesetzt, bis wann Entscheidungen getroffen werden sollen.

Die Gruppenmitglieder haben die regelmäßigen Schriften aus den vier Gemeinden gesammelt und gegenseitig vorgestellt

Die Gruppenmitglieder haben die regelmäßigen Schriften aus den vier Gemeinden gesammelt und gegenseitig vorgestellt

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Aufgabe der Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit ist es zum einen, den Prozess des Zusammenwachsens zu kommunizieren. Diese Webseite ist ein Instrument hierfür. Die hier erscheindenen Texte werden auch in den gedruckten Wochenblättchen erscheinen. Darüber hinaus wird demnächst ein Infozettel veröffentlicht, auf dem die häufigsten Fragen zur „Pfarrei neuen Typs“ beantwortet werden. Mit einer anderen Aufgabe wird sich die Projektgruppe später beschäftigten: Dem öffentlichen Auftritt der neuen großen Pfarrei mit all ihren Kanälen – online im Internet und offline auf gutem altem Papier. Hier müssen sich die Projektgruppen auch untereinander abstimmen. So sind es zum Beispiel meist die Pfarrsekretärinnen, die beim Erstellen von Wochenblättchen beschäftigt sind.

ZENTRALES PFARRBÜRO

Diese Projektgruppe befasst sich mit der Ausstattung und Besetzung der Pfarrbüros. Einigkeit herrscht, dass das Zentralbüro an der Josefskirche liegen wird. Aber auch die Büros in den Gemeinden werden zu regelmäßigen Zeiten geöffnet. Die Gruppe hat sich darüber hinaus mit Arbeitsweisen durch „Back-“ und „Front-Offices“ beschäftigt und ausführlich über Modelle mit verschiedenen Öffnungszeiten diskutiert. Die Präsenz durch die Pfarrsekretariate wird – auch in Gesprächen mit Gemeindemitgliedern – als sehr wichtig erachtet. Auch wenn der Arbeitsbereich der Pfarrsekretärinnen auf dem ersten Blick rein organisatorisch geprägt scheint, so erfüllen sie auch seelsorgerische Aufgaben, weil sie für viele Menschen das erste Gesicht oder die erste Stimme dieser Kirche sind.